Der Roman

Vino criminale

Ein kulinarischer Fall für Hippolyt Hermanus

Ein Auto pflügt auf dem Dach durch einen Weinberg, eine junge Frau erwacht in Turin aus dem Koma, Trüffelhunde suchen einen verschwundenen Winzer … Mit „Vino criminale“ hat Michael Böckler seine erfolgreiche Reihe kulinarischer Romane fortgesetzt. Das ebenso spannend wie amüsant zu lesende Buch beginnt (und endet) im Piemont, spielt aber auch in der Toskana und führt zu weiteren Traumzielen wie etwa Venedig und Südtirol. Schon der Titel deutet an, dass der italienische Wein eine wichtige Rolle spielt und zu verbrecherischen Taten Anlass gibt. Der Fall ist reichlich verzwickt und bliebe wohl unaufgeklärt, wäre da nicht Hippolyt Hermanus. Nur widerstrebend gibt der Weinkenner sein Dolce far niente in der Toskana auf, um einen Mord zu verhindern, sich zu verlieben und schließlich - in einem verblüffenden Finale - den Täter zu überführen.

Zwischen Mord und Totschlag erfährt man alles Wichtige über die Weine Italiens. Zudem gibt es im Anhang auf über hundert Seiten einen kompakten italienischen Weinführer – von A wie Asti über B wie Barolo und Brunello bis V wie Valpolicella. Außerdem alle Rezepte zum Roman und Kurzbeschreibungen der Restaurants und Hotels.

Michael Böckler
Vino criminale
Ein kulinarischer Fall für Hippolyt Hermanus
Verlag Knaur, TB 432 Seiten, Euro 8,95
www.michael-boeckler.de